Archiv für die Kategorie „Truppengeschichten“

Ungleicher Kampf

Montag, 29. Oktober 2012

Die SS-„Totenkopf“-Division bei Arras 1940

Der deutsche Blitzkrieg hat bis heute sowohl im Polen- als auch im Westfeldzug den Eindruck eines unaufhalt­samen Siegeszuges der deutschen Truppen hinterlassen. Und das, obwohl das Kräfteverhältnis zunächst alles andere als eindeutig war, denn sowohl die Polen als auch die West­alliierten verfügten über qualitativ starke Armeen. In ei­nigen Fällen gelang es dem Gegner sogar, hartnäckigen Widerstand zu leisten und Erfolge gegen die heranrückenden deutschen Truppen zu erringen. So zum Beispiel vom 15. bis 18. Mai 1940 bei Stonne, wo die deutsche 10. Panzerdivision und das Infanterieregiment „Großdeutschland“ den Gegenangriff der 2. französischen Armee unter General Charles Hunziger blutig abwiesen, oder bei Arras am 21. Mai 1940, als die 7. Panzerdivi­sion unter Erwin Rommel und die Panzerjäger sowie Aufklärungsabteilung der SS-„Totenkopf“-Division sich eines britisch-französischen Panzerangriffes in die Flanke der zum Kanal stürmenden deutschen Truppen zu erwehren hatten. (weiterlesen …)

Waffen-SS-Division „Galizien“

Montag, 14. Mai 2012

Freiwillige aus der Ukraine kämpfen für einen unabhängigen Staat

In der Ukraine empfanden nicht wenige Menschen den Einmarsch deutscher Truppen im Sommer 1941 als reine Befreiung vom stalinistischen Terror. Viele hegten die Hoffnung, ihre staatliche Unabhängigkeit mit deutscher Hilfe zu erlangen.

Jedoch war es den vor Ort befindlichen Wehrmacht­befehlshabern verboten, die weit verbreitete Kollaborations­bereitschaft für deutsche Zwecke zu nutzen. Die Größe des zu beherrschenden Raumes und die Notwendigkeit, sich die speziellen Kenntnisse der Einheimischen zunutze zu machen, führten auf Einheits­ebene jedoch zur Einstellung sogenannter Hilfswilliger („Hiwis“) in die Verbände und zur Aufstellung von Sonderverbänden aus Überläufern und Kriegsgefangenen, die sich mit der Sicherung des Hinterlandes zu befassen hatten. (weiterlesen …)